Für einen friedlichen Hessentag in Bad Hersfeld!

 

Sie erwarten ein ausgelassenes Volksfest? Doch Vorsicht: Sie finden auch Panzer, Maschinengewehre und Kampfhubschrauber sowie Militärkonzerte!

Mit vielen Veranstaltungen und Kriegsgerät missbraucht die Bundeswehr den Hessentag als Werbeschau.

Sie will sich als "normaler Arbeitgeber" auch und gerade bei Kindern und Jugendlichen präsentieren und für gewaltbasierte Konfliktlösung begeistern. Jährlich werden zig Millionen Euro ausgegeben, um die Akzeptanz der Auslandseinsätze in der Bevölkerung zu steigern und Nachwuchs zu gewinnen. Dabei wird Kriegsgerät als Abenteuerspielplatz arrangiert und selbst Kleinkinder klettern auf Panzern herum. Neugier und Technikbegeisterung von Kindern und Jugendlichen werden missbraucht, um Berührungsängste vor militärischer Gewalt abzubauen.

Doch in der Armee geht es nicht um "Sport", "Kameradschaft" und "Abenteuer", sondern um die Anwendung von Waffengewalt. Dass Soldat*innen andere Menschen töten und selbst immer wieder traumatisiert, verwundet oder getötet werden, wird nicht thematisiert. Und trotz erheblicher Kritik der UN werden in Deutschland weiter Minderjährige rekrutiert. 2018 wurden ganze Schulkassen von der Bundeswehr zum Hessentag nach Korbach gefahren!

Wir wenden uns gegen Militärwerbung auf Volksfesten und bei Minderjährigen. Wir stehen für gewaltfreie Konfliktlösungskultur und nehmen Art. 69 der Landesverfassung ernst: "Hessen verpflichtet sich zu Frieden, Freiheit, Völkerverständigung und zur Ächtung des Krieges".

 

Kein "Tag der Bundeswehr" auf
dem Hessentag 2019 in Bad Hersfeld!

 

Kommen Sie zur Demonstration am Samstag, 

 

15. Juni 2019 um 15 Uhr ab Bahnhofsrückseite!

 

DKP zum Ausgang der EU-Wahl 2019

Zum Ausgang der EU-Wahl erklärt Patrik Köbele, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP):

Es ist den Herrschenden mit einer Kampagne von Politik, Medien und Konzernen gelungen die EU-Wahl 2019 zu einer Schicksalswahl zu erklären und eine, für EU-Wahlen, außergewöhnlich hohe Wahlbeteiligung zu erreichen. Die EU ist zentraler Bestandteil der Strategie der herrschenden Klasse in Deutschland. Man muss anerkennen, dass es ihr gelungen ist, die große Mehrheit der Menschen in diese Strategie einzubinden.

Das gelang auch durch eine tiefgehende Umgruppierung im Lager der bürgerlichen Parteien. SPD und CDU wurden einmal mehr abgestraft. Die Krise der SPD beschleunigt sich. Die Grünen wurden im Westen zur neuen Volkspartei. Ihnen hängt immer noch der Ruf einer Alternative an, obwohl sie die kriegerische und antisoziale Politik des deutschen Imperialismus voll mitträgt.

Natürlich hat es den Grünen geholfen, dass die Gefahr der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, unter anderem durch „Fridays for future“, stark ins Massenbewusstsein gerückt worden ist. Aber auch für diesen Widerspruch der kapitalistischen Produktionsweise bieten sie letztlich nur Antworten, die im Interesse der größten Teile des deutschen Monopolkapitals liegen. Sie werden eine Politik forcieren, die grüngetünchten Kapitalismus von den Menschen bezahlen lässt.

Die EU-Wahl hat erneut aufgezeigt, dass Deutschland nach wie vor in Ost und West geteilt ist. Im Osten hat die Linkspartei ihren Status als Volkspartei nahezu eingebüßt. Die Menschen trauen ihr die Rolle als Verteidigerin der sozialen und demokratischen Rechte nicht mehr zu. Dazu beigetragen haben dürfte auch ihr Wechsel zu den EU-Befürwortern. Von diesem Vakuum profitiert die AfD. Sie gibt sich als Protestpartei, während sie in zentralen Fragen wie der NATO-Mitgliedschaft die Politik des deutschen Monopolkapitals genauso mitträgt wie die wesentlichen Grundprinzipien des militaristischen, neoliberalen und undemokratischen EU-Konstrukts.

Hinsichtlich des befürchteten Rechtsrucks hat die führende Kapitalfraktion des deutschen Monopolkapitals im Vorfeld der Wahl deutlich gemacht, dass die AfD (noch) nicht ihre Hauptoption, wohl aber ein gern gesehener Druckfaktor ist. Diese Orientierung führte mit zur hohen Wahlbeteiligung und zum Erfolg der Grünen. Im Lager der Parteien von CDU über Grüne, SPD und FDP werden nun die Karten neu gemischt. Welche Folgen dieses Ergebnis für die Große Koalition hat ist unklar. Klar ist aber, dass es derzeit auf Bundesebene keine Optionen für Konstellationen gibt, die weniger Aggressivität nach innen und außen bedeuten.

Bei den Europawahlen hat auch die Partei Die Linke deutlich verloren, während sie bei den Landtagswahlen in Bremen deutlich hinzugewonnen hat. Letzteres wird möglicherweise dazu führen, dass auch das Modell SPD, Grüne, Linke seinen Durchbruch als Option der Verwaltung der Herrschaftsinteressen in Deutschland findet.

Unser Abschneiden, das Wahlergebnis der DKP, ist unbefriedigend. Trotz guter Ansätze im Wahlkampf haben wir im Verhältnis zur letzten EU-Wahl ein Fünftel der Stimmen eingebüßt. Unsere grundsätzliche EU-Kritik war und ist richtig. Sie war die linke Alternative zur EU-Euphorie und damit zur Einbindung der Massen in einen zentralen Punkt der Herrschaftsstrategie des deutschen Monopolkapitals. Wir stellten uns fast allein der Lüge, dass die EU Europa 70 Jahre Frieden gebracht hätte, entgegen. Aber offensichtlich konnten wir unsere Inhalte nicht vermitteln und uns nicht als wirksame Kraft präsentieren. Auch diejenigen, die der Linkspartei wegen ihres Pro-EU-Kurses den Rücken gekehrt haben, konnten wir nicht überzeugen. Wir haben auch zu wenig deutlich gemacht, dass in der stark diskutierten Frage der Umweltzerstörung die EU nicht Lösung, sondern Mitverursacher ist. Das führte mit dazu, dass vor allem junge Menschen, die nach Alternativen suchen, diese in uns nicht sahen. Eher wählten sie mit der PARTEI noch eine Gruppierung, die Zustände sarkastisch anprangert, aber keine Alternative ist und sein will.

Wahlergebnisse sind ein Gradmesser der Verankerung. Unser Wahlergebnis hat die Schwächen unserer Verankerung drastisch aufgezeigt. Das muss sich ändern, das ist die zentrale Botschaft unseres schlechten Abschneidens.

Dafür war der Wahlkampf auch ein Mittel. Wir sind an vielen Orten mehr nach außen gegangen, viele Gliederungen haben öffentliche Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt, Materialien wurden massenhaft verteilt, neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die DKP wurden gewonnen. Dafür danken wir allen Genossinnen und Genossen, allen Freundinnen und Freunden, die sich engagiert haben. Und natürlich auch unseren Wählerinnen und Wählern!

Die Ergebnisse unserer Schwesterparteien sind uneinheitlich. Eine detaillierte Auswertung können wir bis heute nicht vornehmen. Vorläufig gratulieren wir Der PTB in Belgien, der AKEL in Zypern und der KKE in Griechenland zu erfolgreichen Wahlkämpfen.

 

Essen, 28. Mai 2019

Auf einer Vormaifeier der DKP-Gießen Ende April 2019 hat Freya Pillardy, die Vorsitzende deer Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend - SDAJ zu aktuellen Themen, zum Zustand unseres Landes und zu notwendigen Veränderungen gesprochen. 

Dieses Video sollte man sich anhören und -sehen!

 

Plakat- und Aufklebermotive der DKP:

 

 

Herzlich willkommen auf der

 

Homepage der DKP-Nordhessen!

 

 

 

Die 1968 gegründete DKP steht in der Tradition der KPD, die Adenauer zwölf Jahre zuvor verbieten ließ. Das Ende des Sozialismus in Europa war auch für uns ein tiefer Einschnitt, der unsere Partei tief erschüttert hat. Die DKP hat heute in Ost und West knapp 5000 Mitglieder, in den letzten Jahren nimmt die Zahl der Neueintritte vor allem Jüngerer zu.

Ziel der DKP ist letztlich eine sozialistische Welt, in der Ausbeutung und Krieg abgeschafft sind. Wer sich gegen den Abbau demokratischer und sozialer Rechte, gegen faschistische und reaktionäre Ideologien und für eine friedliche Welt einsetzen will, findet seine Mitstreiter in der DKP.

 

Auch in Nordhessen gibt es Kommunistinnen und Kommunisten, die für eine andere Welt kämpfen: Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für eine Welt ohne Kriege und Ausplünderung der Natur.

 

 

In der Witzenhäuser Allgemeinen und in der Werra Rundschau wurde am 29.8.2015 über uns berichtet:

 

 

 

 

 

 

Das Programm der Deutschen kommunistischen Partei

wurde auf dem 17. Parteitag 2006 beschlossen.

Es ist die programmatische Grundlage unserer Politik.

 

 

 

Das Programm umfasst nach einer Präambel folgende Kapitel:

I. Imperialismus heute

II. Der deutsche Imperialismus

III. Der Sozialismus, die historische Alternative zum Kapitalismus

IV. Unser Weg zum Sozialismus

V. Die Kräfte des Widerstands und des Fortschritts

VI. DKP - Partei der Arbeiterklasse

Aktuelle Nachrichten von DKP und UZ

Homepage der UZ, Zeitung der DKP

 

Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend, Kassel

Hier gehts zur Internetseite der Tageszeitung "junge welt":

Homepage der DKP-Hessen

Homepage des 

Bündnisses gegen Rechtsextremismus

im Werra-Meißner-Kreis

DIE LINKE im Werra-Meißner-Kreis

DIE LINKE im Schwalm-Eder-Kreis