Weißenborn bleibt bunt!

 

500 Menschen waren bei einer Demonstration und Kundgebung in Hessens kleinster Gemeinde Weißenborn.

Der Anlass: Björn Höcke und die AFD hatten ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen, um ihre Rechtsaußen-Parolen und ihre Menschenverachtende, rassistische Poltik zu propagieren.

Laut und Bunt und mit guten Argumenten setzten die 500 ein klares Zeichen gegen Rechts!

 

Fotos: raw-pigswet (Vielen Dank!)

 

 

Grußwort an die Teilnehmer/innen von

 

„Der Werra-Meißner-Kreis bleibt bunt!“

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Antifaschisten!

 

Hitler und die NSDAP kamen nicht an die Macht, weil sie so stark waren. Sie kamen an die Macht, weil die Arbeiterparteien gespalten und weil die Demokraten zerstritten waren. Die Nazis hatten zudem einflussreiche Förderer und Finanziers in Industrie, Banken und Konzernen.

 

Heute wissen wir, wie wichtig der gemeinsame Kampf gegen Rechts, gegen Rechtspopulisten und Faschisten ist. Deshalb ist es notwendig, rechten Einpeitschern und Volksverhetzern vom Schlage eines Björn Höcke überall entschieden entgegenzutreten! So wie heute in Weißenborn dürfen wir ihnen nicht die Straße, nicht die Dörfer und nicht Städte überlassen.

 

Vor allem aber müssen wir von der Politik verlangen, nicht mehr ihren Forderungen und Parolen hinterherzulaufen, Demokratie abzubauen, Asylrecht einzuschränken und abzuschaffen, Menschen auf der Flucht verrecken zu lassen und Kriege zu führen, die Länder und Lebensgrundlagen von Millionen zerstören und weitere Fluchtgründe schaffen.

 

Wir wünschen der Kundgebung und Demonstration in Weißenborn einen kämpferischen, erfolgreichen und friedlichen Verlauf!

 

Solidarische Grüße, Sprecherkreis der DKP-Nordhessen:

Claudia Reimer, Karin Seemann, Andreas Heine

 

 

 

DKP-Sommerfest 2018

 

Ein schönes DKP-Sommerfest haben die Besucher am 4. August in Burghofen gefeiert. Zur tollen Stimmung hat insbesondere Achim Bigus beigetragen, der den Gästen (viele Parteilose aber auch Mitglieder anderer Parteien) Lieder gegen Faschismus und Krieg aus den letzten 200 Jahren vortrug. In vielen Gesprächen wurde nicht über Politik diskutieret. Schön war vor allem, sich mit alten Freunden und Weggefährten zu treffen und neue Leute kennenzulernen, die auch daran arbeiten, unser Land und diese Welt zum Besseren zu verändern.

 

Wir freuen uns auf unser großes UZ-Pressefest vom 7.-9. September in Dortmund und auf das nächste Nordhessische DKP-Sommerfest 2019 in Burghofen!

Fotos: Herzog

 

Der Infostand der DKP-Nordhessen beim Kasseler Ostermarsch 2018.

Mit ca. 1000 Teilnehmer/innen war der Ostermarsch diesmal deutlich besser besucht, als in den letzten Jahren. Immer mehr Menschen haben Angst vor steigender Kriegsgefahr und protestieren gegen die forcierte Hochrüstung der NATO.

DKP-Mitglieder haben beim Ostermarsch ca. 100 Unterschriften unter den Aufruf "Abrüsten statt Aufrüsten" gesammelt.

 

DKP-Sommerfest 2017:

Nordhessische Kommunist/inn/en freuen sich über tolle Veranstaltung

 

Wir haben wieder ein schönes Sommerfest miteinander gefeiert. Viele Gäste von nah und fern, Linke, Parteilose, Kommunist/inn/en, haben bei wunderbarem Wetter, toller Musik und guten Gesprächen einen schönen Nachmittag und Abend miteinander verbracht.

Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben und die mit Ihrem Beitrag dazu beigetragen haben, die Kosten zu decken.

Und herzlichen Dank an Sandra und Frank Proft, die mit vielen eigenen Liedern, mit Stücken von den Puhdys, Karat, Udo Lindenberg und anderen ein abwechsungsreiches, abendfüllendes Programm zum mitsingen und mitmachen geboten haben, an das sich viele noch lange erinnern werden.

 

 

»Propagandamärchen« misstrauen

 

Der Historiker Götz Aly äußerte sich in seiner aktuellen Kolumne in der Berliner Zeitung (Dienstag, 27.12.2016) zur Situation in Aleppo:

 

Anders als in Berlin lag in Aleppo Schnee an Weihnachten, und erstmals seit fünf Jahren feierten die Christen dort in Ruhe. Während des innerstädtischen Krieges standen sie weitgehend auf der Seite der Regierungsstreitkräfte, weil sie von diesen am ehesten Glaubensfreiheit erhofften, während die vielfach landesfremden Dschihadisten für sie Intoleranz, Not und Tod brachten.

Diese islamistischen Gotteskrieger wurden und werden von unseren Medien als »die Rebellen« oder »die Opposition« – sprich: als die Guten im syrischen Bürgerkrieg – verniedlicht, ebenso von Angela Merkel. Im scharfen Gegensatz zu ihr weigert sich der von Papst Franziskus im vergangenen Sommer ernannte, auch für Syrien zuständige Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, solchen Parteinahmen zu folgen.

Der vatikanische Diplomat Pizzaballa ist Apostolischer Administrator des Lateinischen Patriarchats Jerusalem und als solcher für die Katholiken des Nahen Ostens zuständig. Zu Weihnachten erklärte er: »Ich bin froh, dass wenigstens die kriegerischen Auseinandersetzungen in Aleppo vorbei sind. So können die Christen Weihnachten ohne Furcht feiern. Hoffen wir, dass die Bürger Aleppos nicht nur ihre Stadt, sondern auch ihre Beziehungen wieder so aufbauen, wie sie traditionell gewesen sind.« (...)

In Berlin sollten wir eines nicht vergessen: Der Mörder vom Breitscheidplatz fühlte sich Terrormilizen wie dem IS und der Al-Nusra-Front verbunden, also jenen Weltanschauungskriegern, die in den Teilen von Damaskus und Aleppo, die sie nicht beherrschen konnten, zahllose Attentate und Selbstmordanschläge begangen und dabei Tausende Zivilisten in den Tod gerissen haben.

Aber statt klarer Analysen erfreuen sich in Deutschland Propagandamärchen wie das vom »siebenjährigen Twitter-Mädchen Bana« großer Popularität. Weihnachten ist kein Grund, den politischen Verstand zu verlieren.


DKP-Sommerfest 2015:

 

Trotz Sturm und Regen – etwas bewegen!

 

Das Sommerfest der DKP-Nordhessen am 25. Juli fand inmitten des Sturmtiefs „Zeliko“ statt. Aber auch durch dieses ungemütliche Wetter ließen sich die gut 70 Besucherinnen und Besucher nicht davon abhalten, einen tollen Nachmittag und Abend miteinander zu verbringen.

 

 

Die Kommunistinnen und Kommunisten konnten wieder viele Gäste aus Initiativen, Gewerkschaften und der Partei DIE LINKE begrüßen und so gab es neben der wie gewohnt reichhaltigen kulinarischen Auswahl und der tollen Musik von Ernst Schwarz auch wieder viele Gelegenheiten für Gespräche und Diskussionen, zum Beispiel über die Streikaktionen der letzten Wochen bei der Post, bei Erzieherinnen und bei Amazon.

 

 

Anspruch der DKP ist es, auch und gerade in „stürmischen Zeiten“ etwas zu bewegen. Und dazu hat unser Sommerfest ganz sicher beigetragen!

 

Wir bedanken uns bei allen, die uns besucht, mitgefeiert, mitdiskutiert haben und vor allem bei denen, die mitgeholfen haben – beim Auf- und Abbau, beim Grillen und Zapfen, beim Kuchenbacken oder beim Salat-Schnibbeln.

 

Und vor allem bedanken wir uns bei Ernesto Schwarz, dessen politische Lieder hervorragend in die Zeit passen und die zum mitdenken und nachfragen anregen.

Klebt in Eschwege an vielen Laternenmasten:

ESCHWEGE BLEIBT ROT - gegen Nazis, Rechtspopulisten und ihre Propaganda!

Toll, dass junge Leute hier ein klares Signal setzen und aktive Stadtverschönerung betreiben!

Friedensbündnis protestierte gegen das Militärspektakel in Fritzlar


Nicht nur die Musik war grauenhaft


Die Bundeswehr hat Nachwuchsprobleme und muss für Akzeptanz in der Bevölkerung werben. Dies wurde auch bei der gestrigen Werbeveranstaltung in Fritzlar deutlich. Die Besucherzahl blieb ganz weit hinter den erwarteten 100.000 Besuchern1 zurück, (allerhöchstens die Hälfte), die Gegenveranstaltungen der ca. 30 Friedensaktivistinnen wurden neugierig verfolgt und von etlichen positiv kommentiert. Die Insassen der Busse lasen fast alle unsere Transparente, viele mit zustimmenden Gesten. Ein Eiswagen versorgte uns solidarisch und kostenlos. Es gab weitaus mehr positive Kommentare von Passantinnen, als pöbelnde oder negative. Schätzungsweise 30% kamen aus purer Neugier und nahmen unsere Flugblätter, Aufkleber und Luftballons gern, insbesondere die Kinder, wenn sie von dem Bundeswehrgelände gehen durften. Das Klima dort und die Minen der Besucherinnen wurde von uns als eher starr und düster empfunden, die Deko war wenig liebevoll bzw. nicht vorhanden, die Musik grauenhaft, die Animation fast durchgängig militant.

Unsere Aktionen mussten ca. 300m entfernt vom Gelände stattfinden, auf dem Bundeswehrgelände selbst durften wir keinen Stand durchführen. Erst nach „Drohung“ mit der Presse erhielten wir einen Standort für unseren Infostand in relativer Nähe, sonst hätte man uns in die ca. 1,5 km entfernt liegende Altstadt verfrachtet. Am Vorabend erhielten wir beim Standaufbau Besuch von einem Bundeswehrmitglied, der uns verscheuchen wollte mit dem Hinweis, dies sei Privatgelände, am Morgen erhielten wir Besuch von der Kripo, die uns unter Androhung von Auflösung des Standes ermahnte, nicht in die Nähe des Geländes zu gehen.

Das hessische Fernsehen (hr extra) berichtete hingegen begeistert von der Technik und jedem Detail, filmte aber auch unseren Stand und Frank Skischus vom Kasseler Friedensforum durfte auch ein Statement abgeben. Immerhin.

Claudia Reimer


im folgenden Fotos vom 13.6.:

 

Der Text des in Fritzlar verteilten Flugblatts der Friedensbewegung:

 

Aktiv.Attraktiv.Alternativ

zu Dialog und Frieden

 

60 Jahre Bundeswehr zur Durchsetzung deutscher Interessen mit allen Mitteln

 

Die Bundeswehr veranstaltet heute an 15 Bundeswehrstandorten pompöse

Militärshows. Allein hier in Fritzlar werden bis zu 100 000 Besucher erwartet.

Es soll neben einem Showprogramm auch Kampfgerät präsentiert werden.

Militärische Ausrüstung, bis hin zu Kampfhubschraubern und Panzern, soll die Zuschauer beeindrucken.

70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges ist Deutschland wieder voll dabei, wenn im nahen und mittleren Osten, in Afrika oder in Europa Krieg geführt wird. Deutsche Waffen sind an Kriegseinsätzen in aller Welt beteiligt. Panzer und anderes Kriegsgerät werden z.B. in Kassel produziert. Deutsche Soldaten sind in Auslandseinsätzen in Afghanistan, in der Türkei, in Mali, im Sudan, am Horn von Afrika, ect. beteiligt. Deutsche Infrastruktur und Logistik ermöglicht Kriegseinsätze. Zum Beispiel werden US-Drohnen über Ramstein in ihre tödlichen Ziele gesteuert.

Bundespräsident Gauck, „Verteidigungs“ministerin von der Leyen und andere fordern „mehr Verantwortung zu übernehmen“. Das bedeutet, noch mehr Militär in Krisen- und Kriegsgebiete zu schicken, noch mehr Waffen zu exportieren und damit noch mehr Tod und Zerstörung herbeizuführen.

Mit deutschen Soldaten und Waffen sollen angeblich Stabilität, Humanität und Menschenrechte verteidigt werden. In Wirklichkeit geht es um Macht und Einfluss, um Rohstoffe und Absatzmärkte. Das was der Westen und die

NATO in den letzten Jahren angerichtet haben, ist ein einziges Desaster: Zerstörte Staaten und Kulturen, mächtige und hoch gerüstete Terror-organisationen, viele Millionen Tote und Flüchtlinge.

Und jetzt lässt man sich die großen Militärspektakel ca. 2,5 Millionen € kosten, um Werbung für diese Art von Kriegen zu machen und um Nachwuchs für die Truppe anzuwerben.

Anstatt die weltweiten Probleme mit militärischen Mitteln weiter zu eskalieren, fordern wir Dialog und soziale Gerechtigkeit.

 

Unsere Kinder kriegt ihr nicht!!!

Kein Werben für`s Sterben!!!

 

Kasseler Friedensforum im Bündnis mit anderen Gruppen

 

 

 

Kein Werben fürs Sterben!

 

Immer offensiver wirbt die Bundeswehr an Schulen um Nachwuchs für ihr kriegerisches Handwerk. Eine Kooperationsvereinbarung von hessischer Landesregierung und Bundeswehr, soll Jugendoffizieren und Bundeswehr - “Berufsberatern“ den Weg in die Klassenzimmer und zu Berufsorientierungs-Messen öffnen.

Dass sich Schulen erfolgreich dagegen wehren können, dass Ihre Schüler für den Tod auf den Schlachtfeldern in Afghanistan oder sonst wo rekrutiert werden, zeigt das Beispiel der Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach, die vor kurzem für diese klare Orientierung mit dem Aachener Friedenspreis geehrt wurde:

 

http://www.op-online.de/lokales/nachrichten/offenbach/friedenspreis-2013-kaethe-kollwitz-schule-offenbach-2895907.html?cmp=defrss

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neuer Termin: das nächste  UZ-Pressefest findet statt vom 27.-29. August 2021

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